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Bauphysikalische und energetische Gesichtspunkte bei Kauf- und Mietobjekten
Natürliche Erdstrahlen
Kluftwasser
Geologische Anomalien
Gitternetze
Hartmann-Gitter oder Globalnetzgitter
Benker-Strahlung
Curry-Strahlung
Wittmannsche Polpunkte
Blitzgitter
Ley-Linien
Geomantische Gesichtspunkte
Elektrosmog
Elektrische Wechselfelder
Magnetische Wechselfelder
Stress durch elektromagnetische Wellen
Elektrische Gleichfelder
Magnetische Gleichfelder
Radioaktivität
Radongas
Schallwellen
Wohngifte
Schimmelpilze, Hefepilze...
Bakterien
Hausstaubmilben und andere Allergene
 
Bauphysikalische und energetische Gesichtspunkte bei Kauf- und Mietobjekten
Gerne berate ich Sie, wenn Sie wissen wollen, wie gut Ihr Haus oder Ihre Wohnung gedämmt sind, wie hoch die Wärmeverluste sind oder welche Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie Ihr Zuhause auf den Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung bringen wollen. Wie viel Außendämmung ist notwendig, wie verhält es sich mit der Dachdämmung, in welchem Zustand sind die Fenster oder was ist mit Ihrer Heizung. Brauchen Sie schon eine neue und welche ist für Sie sinnvoll. Bzgl. all dieser Fragen kann ich Sie gezielt fachmännisch beraten. So können Sie sicher eine Immobilie erwerben, wenn Sie sowohl gesundheitlich als auch bauphysikalisch von mir überprüft wurde.
 
Natürliche Erdstrahlen
Wissenschaftliche Untersuchungen, Beobachtungen und uralte Erfahrungen belegen, dass natürliche Strahlen der Erde, auch "Erdstrahlen" genannt, bei Dauereinwirkung Menschen belasten können. Wie ein Baum auf einem gestörten Standort verkrüppelt, schief wächst oder Krebsgeschwüre bildet, so kann es auch dem Menschen gehen, der jahrelang auf solchen Stellen wohnt. Damit der Mensch gesund bleibt, sollte mindestens der Schlaf- und Arbeitsplatz auf einem ungestörten Standort stehen.
  

 
Meine Kunden erhalten von mir einen Plan von Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung, in dem die natürlichen Erdstrahlen eingezeichnet sind. Für den Schlaf- und Arbeitsplatz (grüner Bereich) wird dabei ein freier Bereich gesucht.
 
Abbildung1 Alle Schlafplätze (schwarz schraffierter Bereich) lagen auf einem gestörten Bereich mit teilweise starken gesundheitlichen Auswirkungen bei den Bewohnern!
 
Die Schlafplätze wurden auf ungestörte Bereiche verschoben (grüner Bereich). Der Gesundheitszustand hat sich innerhalb kurzer Zeit stark verbessert!
Auch vielen Bauherren ist es heute nicht mehr egal, wie der Untergrund geologisch beschaffen ist, auf dem Ihr zukünftiges Wohnhaus stehen soll. Um Langzeitrisiken für sich und Ihre Familie zu vermeiden, lassen Sie Ihr Grundstück vom mir geologisch untersuchen. Anhand der Planzeichnung werden dann das Haus sowie die Schlaf- und Arbeitsplätze ideal ausgerichtet. Dabei sind meine langjährige Praxis als Rutengeher, spezielle Kenntnisse in Geomantie und Feng Shui und ein "gewisses Gespür" von großem Vorteil bei der richtigen Beurteilung und Platzierung des Hauses. Ferner habe ich schon zahlreiche alte Bauernhäuser (zw. 80 und 500 Jahre alt) in Bayern genauestens untersucht und stellte fest, dass ca. 2/3 nach natürlichen Erdstrahlen in einer bestimmten Art und Weise ausgerichtet waren. Diese Überlieferungen beziehe ich wieder in meine Empfehlungen mit ein.
 
Hier sehen Sie einen Plan für eine kleine ökologische Siedlung, deren Häuser anhand meines Planes so ausgerichtet wurden, dass ein gesundes Wohnen gewährleistet wird.
 
Abbildung2 In der Farbe braun sehen Sie die sogenannten Benker-Linien. Die Häuser wurden so angeordnet, dass zur Vermeidung einer erhöhten Schwingung im Haus keine Mauern zur Gänze auf den Benker-Linien stehen. Ferner wurden die Benker-Linien im Schlafzimmer- und Arbeitszimmerbereich vermieden.
Ebenso wurde mit den Kluftwässern verfahren. Die Fußwege wurden so verlegt, dass sie auf den Kluftwässern liegen. Im Bereich rechts unten wurde ein Biotop angelegt, das bereits früher einmal ein kleiner See war, durchkreuzt von weiteren geologischen Anomalien. Dieser Bereich wäre zum Wohnen nicht geeignet gewesen.
 
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Kluftwassser
Dabei handelt es sich um unterirdische Wasserläufe unterschiedlicher Breite und Tiefe. Der Verlauf ist meist unregemäßig und muss daher im Haus exakt nachverfolgt werden. Die belastende Wirkung von "Wasseradern" besteht sowohl in der Veränderung des Magnetfeldes, als auch den Veränderungen der Gammastrahlen (Radioaktivität).
"Wasseradern" verändern sich selten, es kann aber passieren, dass es durch Tiefbaumaßnahmen oder Erdbeben zu Verlegungen kommt. Ja nach Jahreszeit kann die Wasserführung unterschiedlich stark sein und somit der Belastungsgrad schwanken.
"Wasseradern" lassen sich nicht entstören. Der beste Rat ist es, diese Stellen auf jeden Fall zu meiden.
 
Geologische Anomalien (Erdverwerfungen, Spalten, Klüfte)
Hierbei handelt es sich um Felsspalten, übereinanderliegende Platten oder die Einlagerung von Erzen und anderen Gesteinsarten, die eine Strahlung aussenden, bzw. die normale Strahlung verändern. Es gibt immer wieder Erdverwerfungen, z.B. Felsspalten, bei denen gleichzeitig eine Wasserader zu finden ist. Durch diese Kombination ist die Belastung dann verstärkt. Ein Nachweis ist auch mit dem Szintillationszähler möglich.
Erdverwerfungen lassen sich ebenfalls nicht entstören. Meiden Sie diese Plätze !
 
Kluftwasser und geologische Anomalien werden von mir nicht nur mit der Rute gemutet, sondern zusätzlich mit modernen Messgeräten vermessen. Bei diesen Störzonen kann es zu einer starken Veränderung des Erdmagnetfeldes kommen, dies wird von mir mit einem Geomagnetometer nachgemessen. Ebenso kann es bei diesen "Erdstrahlen" zu einer veränderten Gammastrahlung (Radioaktivität) kommen. Wasser ist z.B. ein natürliches dämpfendes Medium für die radioaktive Strahlung (Neutronenstrahlung) aus dem Boden, so dass mit einem Szintillationszähler in der "Wasserader" häufig eine geringere Gammastrahlung festzustellen ist. Eine erhöhte Gammastrahlung ist dabei häufig an den Randzonen einer "Wasserader" festzustellen. Nach meiner Erfahrung entstehen schwere Krankheiten besonders an den Randzonen von "Wasseradern" und "Erdverwerfungen".
 
Auf Wunsch untersuche ich mit diesem geophysikalischem Messverfahren Bauplätze auf oben genannte geologische Störungen und werte die Messdaten für meine Kunden aus. Anhand der graphischen Darstellung erkennt man die Störungen auf einem Bauplatz. Hier in dieser Graphik untersuchte ich ein kleines Baufenster 10 m * 10 m für eine Doppelhaushälfte. Der grüne Bereich ist geologisch homogen (nicht gestört). Der blaue Bereich signalisiert eine geologische Störung, in diesem Fall meanderte ein Kluftwasser exakt durch das Baufenster. Das Schlafzimmer wurde daraufhin in den grünen homogenen Bereich gelegt.
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Gitternetze
Bei den Gitternetzen handelt es sich um natürliche magnetische Linien unterschiedlicher Stärke.
Aufgrund der Erfahrungen der Vielzahl von Rutengängern hat sich gezeigt, dass hauptsächlich die Benker-Linien, das Curry-Gitter und mit Abstand das Hartmann-Netz gesundheitliche Auswirkungen haben können.
Wenn auch die natürlichen Magnetfelder der Erde, gemessen an technischen Feldern, relativ schwach sind, können sie aber, je nach individueller Empfindlichkeit, zu gravierenden Gesundheitsschäden führen. Bei einer Schlafzeit von 6 - 10 Stunden verbringen wir unter Umständen auf diesen Stellen ungefähr ein Drittel unseres Lebens.
Bisher ist nach wir vor die Wünschelrute in den Händen eines erfahrenen Rutengehers das beste Instrument zum Aufspüren dieser Störzonen. Zuverlässige elektrische Messgeräte stehen dafür bisher nicht zur Verfügung.
Eine Abschirmung dieser Strahlung mit irgendwelchen Geräten ist nicht möglich. Sparen Sie das Geld dafür lieber. Die beste Lösung ist immer noch ein ungestörter Schlafplatz.
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Hartmann-Gitter oder Globalnetzgitter
Es handelt sich hierbei um ein natürliches magnetisches Feld. Die das Gitter darstellenden Streifen sind im Freien in ihrem Verlauf nach dem Erdmagnetfeld der Erde ausgerichtet. Der Ursprung ist nicht vollkommen geklärt.
Dieses Netzgitter wurde in den fünfziger Jahren von dem Mediziner Dr. med. Hartmann wieder entdeckt. Ihm sind auch die ersten Untersuchungen zu verdanken, die aus medizinischer Sicht den Zusammenhang zw. diesem Gitternetz und dem Auftreten von Krankheiten nachgewiesen haben.
Dieses Gitternetz zieht sich im Abstand von ca. 2 bis 2,5 m in ca. 20 cm breiten Streifen relativ regelmässig von Norden nach Süden und von Osten nach Westen. Die Breite der Streifen kann sich je nach Witterungslage etwas verändern. Unter dem Einfluss von Stahlarmierungen, elektrischen Leitungen oder diverser Elektrogeräte in Häusern kann es zu deutlichen Ablenkungen kommen.
Aus der Erfahrung hat sich gezeigt, dass Personen mit norrmaler Empfindlichkeit bei dem Verweilen im Schlaf auf den einfachen Streifen selten Probleme bekommen. Kreuzungspunkte können je nach Lokalisierung und in Verbindung mit anderen Belastungen Beschwerden verursachen. Dabei kommt es auf die Empfindlichkeit der dort liegenden Person und die Belastungsdauer an.
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Benker-Strahlung
In den fünfziger Jahren hat der sehr erfahrene Rutengeher Herr Benker festgestellt, dass jeder fünfte Hartmannstreifen extrem verstärkt ist. Alle 10 bis 12 m finden wir daher eine besonders aggressive Strahlung, die heute als Benker -Strahlung bekannt ist. Die Streifen sind ca. 80 bis 120 cm breit. An diesen Stellen werden häufig schwere Erkrankungen festgestellt. Diese Strahlung sollte man auf jeden Fall meiden, insbesondere natürlich die Kreuzungspunkte. Besonders in Verbindung mit Wasseradern verstärkt sich der krankmachende Effekt.
 

Globalnetzgitter oder Hartmannnetz, auch 1. Gitter genannt
Stärkere Linien: Benker-Linien ( Benker-Kubensystem)
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Curry-Strahlung

Eine Abschirmung dieser Strahlung mit irgendwelchen Geräten ist nicht möglich!
Die Curry-Strahlung ist nach ihrem Entdecker, dem Arzt Dr. Curry benannt. Dieses natürliche magnetische Feld kommt in einem Abstand von ca. 3 bis 4,5 m in den Zwischen-Himmelsrichtungen vor. Die Streifen sind ca. 50 cm breit.
Dr. Curry hat im Zusammenhang mit dieser Strahlung nachgewiesen, dass an diesen Stellen gehäuft Krebs auftreten kann. Besonders gefährlich dabei sind die Kreuzungspunkte im Oberkörperbereich. Einfache Curry-Linien sind weniger gefährlich, solange nicht noch andere Störfelder dazukommen. Im Beinbereich sind die einfachen Linien zu vernachlässigen.
Auffällig sind bei der Currystrahlung die oft sehr starken Rücken- und Schulterbeschwerden, die meistens therapieresistent sind. Nach dem Umstellen der Betten lassen die Beschwerden nach und die Behandlung führt zum Erfolg.
 
Bisher ist nach wie vor die Wünschelrute in den Händen eines erfahrenen Rutengängers das beste Instrument zum Aufspüren dieser Störzonen. Zuverlässige elektrische Messgeräte stehen dafür bisher nicht zur Verfügung.
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Wittmannsche Polpunkte
Wittmannsche Polpunkte sind aufbauende oder abbauende Punkte mit extremer Wirkung. Der Abstand zwischen 2 Punkten beträgt 20 bis 40 m. Der abbauende Punkt dient aufgrund seiner Heftigkeit auch nicht der Reinigung, man sollte sich nicht länger als 1 bis 2 min dort aufhalten.
 
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Blitzgitter
Herauszuheben ist das so genannte Blitzgitter, das auch ein Diagonalgitter ist. Seine Maschenweite ist ca. 30 x 30 Meter. Dieses Gitter wird auf Grund seiner Intensität von Blitzeinschlägen angeblich bevorzugt, deshalb der Name.
 
Aber: in alten Kirchen und auf alten Kultplätzen war die Kreuzung eines solchen Blitzgitters ein besonderer Punkt. In alten Kirchen finden wir hier in der Regel die Hochkanzel - und die Gitterkreuzung macht daraus einen Punkt besonderer Beredsamkeit. Dieser Punkt kann auch als Meditationspunkt genutzt werden, er führt einen zu seiner Mitte und man fühlt sich sehr erdverbunden. Als Schlafplatz wird dieser Punkt in der Literatur als Krebspunkt beschrieben und sollte daher für einen längeren Aufenthalt eher gemieden werden.
 
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Ley-Linien
Wesentlich zur Erforschung und Entdeckung dieser Linien hat Alfred Watkins beigetragen, der um 1921 in der Landschaft Linien feststellte, die schurgerade verliefen und vorwiegend sakrale und kultische Plätze miteinander verbinden.
Diese Linien werden auch heilige Linien genannt, da viele Orte der Kraft darauf liegen. Kirchen, Keltische Kultplätze usw. wurden bewusst auf diesen Linien gebaut. Diese Linien können unterschiedliche Energien haben, sie werden oft als weiblich leicht und äußerst angenehm empfunden, so z.B. zu finden im Nördlinger Ries.
 
Geomantische Gesichtspunkte
Die feinstofflichen oder seelischen Belastungen eines Ortes, eines Gebäudes sowie seiner Bewohner spielen eine sehr wichtige Rolle.
Wir identifizieren gemeinsam, warum Sie bspw. krank sind, elektrosensibel reagieren, nicht schlafen können oder sich einfach nicht wohl fühlen.
Menschen gehen in Resonanz mit den Energien eines Grundstücks und/oder eines Gebäudes. In gleichem Maße beeinflussen jedoch auch Menschen die Orte und Gebäude, die sie bewohnen. Unter geomantischen Gesichtspunkten beleuchten wir gemeinsam all diese Aspekte, die mit Ihrer Gesundheit und Ihrem Wohlbefinden zu tun haben.
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Elektrosmog
Würde man die Strahlen sichtbar machen, dann sehen ca. 90 % aller Schlafplätze so aus!
 
(Natürliche Störzonen und Wohngifte, Schadstoffe, Schimmelpilze nicht eingezeichnet!)
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Elektrische Wechselfelder
Wo Spannung ist, ist auch ein elektrisches Wechselfeld, auch wenn der Verbraucher nicht eingeschaltet ist!
Elektrische Wechselfelder entstehen immer dann, wenn eine Leitung oder ein Kabel an das Stromnetz angeschlossen ist, also Spannung führt. Es ist dabei völlig belanglos, ob ein eingestecktes Gerät ein oder ausgeschaltet ist. Elektrische Wechselfelder können fast nicht in Gebäude eindringen. Es handelt sich also im Schlafbereich um Einflüsse, die im Haus selbst entstehen. Die konventionelle Elektroinstallation ohne abgeschirmte Leitungen bewirkt zum Beispiel, daß Wände oder Decken, in denen diese Kabel verlegt sind, durch das elektrische Wechselfeld des Kabels aufgeladen werden. Man nennt dies die kapazitive Ankopplung, die bei jedem leitfähigen Gegenstand oder Körper auftritt, der nicht geerdet ist.
Auch der menschliche Körper, der zu mehr als zwei Drittel aus Wasser besteht, wird durch elektrische Wechselfelder aufgeladen. Die ungünstigen Verhältnisse ergeben sich dann, wenn die Wand viele Leitungen enthält. Im Kopfbereich mehrere Geräte oder Gerätezuleitungen vorhanden sind und die Liegefläche Metallteile enthält, die ja ebenfalls wieder kapazitiv ankoppeln und somit das Störfeld genau unter dem Menschen großflächig verstärken.
Gemessen wird die "kapazitive Ankopplung" an der im Bett liegenden oder am belasteten Platz (Sofa, Bürostuhl etc.) befindlichen Person oder das elektrische Wechselfeld wird direkt gemessen. Grundsätzlich sollte versucht werden, die Einflüsse des elektrischen Wechselfeldes so weit zu drosseln, dass nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) der Bereich "keine Anomalie" erreicht wird.
Je stärker natürlich die Einflüsse werden, desto dringender ist eine Sanierung zu empfehlen. Entweder wird das Stromnetz in den betreffenden Räumen nachts automatisch über Netzfreischalter abgekoppelt oder spannungsaufgeladene Wände werden durch elektrisch leitfähige Materialien abgeschirmt. Lampen, Verlängerungskabel, Steckdosenleisten, Kabel für Computer gibt es auch in geschirmter Ausführung. Metallteile, speziell Federkernmatratzen und Metallrahmen aus dem Bett entfernen, da Metall ein guter elektrischer Leiter ist und zusätzlich eine Antennenwirkung (beachte bei Mobilfunk) besitzt.
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Magnetische Wechselfelder

Wo Strom fliesst ist auch ein magnetisches Wechselfeld!
Magnetische Wechselfelder entstehen parallel zum elektrischen Wechselfeld immer dann, wenn durch ein Kabel oder eine Leitung Strom fließt. Sie dringen, wie das Magnetfeld der Erde, nahezu ungehindert in jeden Baukörper ein. Magnetische Wechselfelder haben die unterschiedlichsten Frequenzen von wenigen Hertz bis zu vielen Milliarden Hertz, also Schwingungen pro Sekunde. Dabei treten als Hauptfrequenzen zum Einen die 50 Hz Frequenz unserer technischen Energieversorgung (Hausstrom), zum Anderen die 16 2/3 Hz Frequenz der Bundesbahn in den Vordergrund.
 
Bei magnetischen Wechselfeldeinflüssen im Schlafbereich hat man generell zwischen Feldern zu unterscheiden, die von außen aufgrund von Umgebungseinflüssen in die Häuser eindringen und solchen, die in Häusern selbst erzeugt werden. Außeneinflüsse sind, wenn überhaupt, nur schwer zu beseitigen. Hier wird die Feldstärke und die Felddynamik mit einem Messgerät und einem Aufzeichnungsgerät ca. 20 30 Minuten überwacht. Bei unklaren Bedingungen können auch Langzeitmessungen von mehreren Tagen durchgeführt werden.
 
Außeneinflüsse von weniger als 100 Nano - Tesla gelten als gering, Feldintensitäten von 100 500 nT als stark, von über 500 nT als sehr stark. Sind die magnetischen Wechselfelder sehr schwankend, so ist eine Langzeitmessung über 2 bis 4 Tage zu empfehlen, um ein aussagekräftiges Bild der Belastung zu bekommen. Besonders empfehlenswert, wenn Bahnstrom mit 16 2/3 Hz bereits bei der Kurzzeitmessung gemessen wurde.
 
Interne magnetische Wechselfelder sind leicht zu beseitigen, wenn es sich dabei um Elektrogeräte im Schlafbereich oder Geräteeinflüsse aus Nachbarräumen handelt. Schwieriger wird es bei Fehlern in der Elektroinstallation infolge eines mangelhaften Potentialausgleiches oder aufgrund von Fehl , Blind oder Ausgleichsströmen in Rohrleitungssystemen. Hier kann nur ein qualifizierter Elektriker Abhilfe schaffen.
Bei einer Langzeitmessung ist sehr gut zu sehen, wie hoch die Belastung zu welcher Uhrzeit ist.
Diese Messung wurde ca. in 100 m Entfernung eines Reihenhauses zu einer S-Bahn-Strecke gemacht. Die blauen Linien sind hier der 16 2/3 Hz Bahnstrom.
Meine Kunden machten den Kauf des Hauses von der Messung abhängig.
Auf Grund der starken Belastung haben sich meine Kunden für ein weniger belastetes Objekt entschieden.
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Stress durch elektromagnetische Wellen
   
Elektromagnetische Wellen werden drahtlos durch die Luft übertragen. Sie entstehen, wenn Sender senden und Funker funken: durch Radio und Fernsehsender, D ,E und UMTS-Mobilfunknetze, Daten und Richtfunk, Funkrufdienste und Bündelfunk, Amateur und CB Funk, Feuerwehr, Polizei, Taxi und Industrie, Radar und Militär, Post und Satelliten, Sicherungs- und Alarmanlagen, schnurlose Telefone, Mikrowellenherde, Spielzeug, Babyphone etc.
 
Die Feldstärke dieser hochfrequenten elektromagnetischen Wellen ist Volt pro Meter (V/m). Die Maßeinheit der Strahlungsdichte ist Watt pro Quadratmeter (W/qm).
 
Die Feldstärke bzw. Strahlungsdichte nimmt zu oder ab durch z.B.:
die Leistung der Sender, Art, Aufbau und Ausrichtung der Sender.
Reflexionen der Strahlung in der näheren Umgebung Art, Aufbau und Abschirmeigenschaften des betroffenen Hauses.
Umwelt , Landschafts und Wettergegebenheiten. Die Werte können um den Faktor 1:10 - 1:20 schwanken.
Abstand zum Feldverursacher.
Elektromagnetische Wellen werden auch "elektromagnetische Strahlen" oder "Hochfrequenz", kurz "HF" genannt.
 
Der Mensch ist eine lebende Empfangsantenne für die elektromagnetischen Strahlen seiner Umgebung. Starke Strahlungsdichten sind fähig, Körper oder Körperteile zu erwärmen, man spricht dann vom thermischen Effekt (ein anschauliches Beispiel ist das garende Hähnchen im Mikrowellenherd). Die biologischen Wirkungen durch schwächere Strahlungsdichten, die noch keine Erwärmung schaffen, werden international auf Hochtouren erforscht: Nervenreize, Zellkommunikations und Stoffwechselstörungen, genetische Defekte, psychische Störungen, Schwangerschafts und Hormonprobleme, Hirnstromveränderungen, Krebs usw.
 
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen finden immer wieder neue nichtthermische Effekte, und die Erkenntnisse über Schädigungen an Mensch und Natur nehmen zu.
 
Hochfrequenz beginnt ab etwa 30.000 Schwingungen pro Sekunde, also ab der Frequenz von 30 Kilohertz (kHz) und geht höher über den Megahertzbereich. (MHz = Millionen Schwingungen pro Sekunde) bis in den Gigahertzbereich (GHz, Milliarden Schwingungen pro Sekunde). Hochfrequenz endet bei etwa 300 Gigahertz. Direkt danach folgen die elektro-magnetischen Wellen von Infrarot, sichtbarem Licht und Ultravioletter Strahlung, sowie der Röntgen und Gammastrahlung.
 
Elektromagnetische Wellen sind bekannt als Radio und Fernsehwellen, als Lang , Mittel , Kurz , UKW und Mikrowellen, als Meter, Dezimeter, Zentimeter und Millimeterwellen. Sie sind die Basis der Nachrichtentechnik und wurden im vorigen Jahrhundert von dem deutschen Physiker Heinrich Hertz entdeckt. Als Hertz 1894 starb, konnte er sich sicher nicht vorstellen, daß gut hundert Jahre später allein in Deutschland 12.000 Rundfunk und Fernsehsender, 25.000 Richtfunk und 70.000 Mobilfunksender und 80.000 Amateurfunker aktiv sein würden. Dazu über 100.000 private Funkdienste und mehr als 50 Millionen Mobilfunktelefone. Nicht zu vergessen die Radartechnik im Straßen , Schiffs und Flugverkehr, Weltraumforschung, Wettererkundung, Satelliten, Militär... Flächendeckende Versorgung nennen es die Verursacher, flächendeckende Verseuchung die besorgten Kritiker. Ein zivilisiertes Leben ohne Hochfrequenz ist nicht mehr denkbar. Radio, TV, Telefon, Post, Bahn, Medizin, Wissenschaft, Industrie, Gewerbe...
 
Die Palette der unterschiedlichen Senderarten und intensitäten mit ihren unterschiedlichsten Frequenzen scheint unüberblickbar. Es gibt keinen Quadratmeter mehr auf der Welt ohne mehr oder minder starken künstlichen Wellensalat. Die natürlichen elektro magnetischen Schwingungen der Natur, von Kosmos und Erde, verschwinden dahinter, wie David im Schatten von Goliath. Natürliche Wellen sind dank der Überlagerung durch künstliche Strahlung kaum noch meßbar. Der künstliche elektromagnetische Dschungel walzt mit rnilliardenfach stärkerer Intensität die allzu zarten natürlichen Energien nieder. Es ist heute nicht mehr möglich, einen völlig strahlenfreien Platz zu finden, es ist aber durchaus möglich, einen relativ strahlenarmen Ort zu schaffen.
 
Dabei beschränkt sich der Hochfrequenz- Elektrosmog nicht nur auf irdische Sender, vielmehr schickt der mit Satelliten vollgespickte Weltraum aus zigtausend Kilometern Höhe unzählbar viele technische Signale auf jeden Flecken der Erde. Das alles im Namen von Fortschritt, Wissenschaft, Radio und Fernsehen. Das Militär deckt laufend jeden Winkel der Schöpfung mit Radarstrahlen ab.
 
Hochfrequenzstrahlung entsteht im Alltag auch an Bildschirmen und Computern, allerlei anderen elektronischen Geräten und an ferngesteuerten Kinderspielzeug. Besonders stark ist sie an den in Kopfnähe positionierten Antennen von Handys und schnurlosen DECT-Telefonen zu messen. Im nahen Umkreis der elektronischen Babysitter, der Babyphone, die per Funk einen Raum überwachen, gibt es ebenfalls starke Felder. (Quelle: Maes. Streß durch Strom und Strahlung)
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Hier sehen Sie eine kleine Übersicht, bei welchen Frequenzen die unterschiedlichen Dienste senden.
Beim Mobilfunk unterscheiden wir 2 Arten von Sendeantennen. Die Stabantennen oder Rundstrahler senden 360 Grad rundum, während die am meisten verwendeten Sektorantennen in einem bestimmten Winkel (meistens 120 Grad) abstrahlen, somit werden zur Abdeckung der 360 Grad immer 3 Antennen benötigt.
Allerdings muss bei Sektorantennen (zur Bündelung der Abstrahlung in eine gewisse Richtung) der isotrope Gewinn im Vergleich zur Stabantenne mit eingerechnet werden. Typisch für Sektorantennen ist ein Gewinn von 17 dBi, was den Faktor 50 entspricht. Bei 20 Watt Antenneneingangsleistung erhält man somit eine EIRP (Equivalent Isotropically Radiated Power) von 1000 Watt, wobei sich dieser Wert bei höheren Antennengewinnen noch steigern lässt..
Auf dem rechten Diagramm sehen Sie die sogenannte Sendekeule einer Sektorantenne.
Unten sehen Sie wie der Strahlungsverlauf in Abhängigkeit von der Entfernung aussieht!
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Wie wird nun das hochfrequente Signal vom Menschen absorbiert (aufgenommen)? So wie auch Pflanzen ideale Antennen für hochfrequente Signale sind - man beachte dabei z.B. die Nadeln von Nadelbäumen - so ist auch der Mensch eine ideale Antenne. Mit speziellen Messgeräten ist es z.B. möglich, am Menschen Radio zu hören, indem der Mensch als Antenne dient. Ebenso ist dies an Metallteilen möglich, also Schmuck, Piercing aber auch an Metallen im Mund. Dadurch kann auch die erhöhte Belastung bei Amalgam erklärt werden seit Inbetriebnahme des Mobilfunknetzes in 1992.
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Elektrische Gleichfelder
Werden beim Begehen textiler Fußbodenbeläge Personen elektrostatisch aufgeladen, so resultiert daraus eine meßbare Spannung, die im Sinne dieser Norm ein Maß für die elektrostatische Aufladung darstellt. Vor allen Dingen ist auf die Kleidung, Bettwäsche und Vorhänge zu achten. Diese sollten möglichst aus Naturfasern sein, da die Naturfaser eine gewisse Feuchtigkeit aufnimmt und die statische Ladung somit ableitet. Deshalb ist es auch wichtig, daß die Luftfeuchtigkeit ca.60% im Schlafraum beträgt und somit auch eine gewisse Selbstreinigung der Raumluft gewährleistet ist. Diese statische Ladung wird mit einem speziellen Messgerät (Elektrofeldmeter) gemessen und damit können auch die Ursachen festgestellt werden.
 
Sehr wichtig in Großraumbüros, da es dort sehr hohe statische Ladungen gibt.
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Magnetische Gleichfelder
Visualisierung des magnetischen Gleichfeldes
Links sehen Sie ein stark verzerrtes magnetisches Gleichfeld durch eine Federkernmatratze.
Rechts sehen Sie ein relativ homogenes Feld, so sollte Ihr Schlafplatz aussehen!
Die Erde besitzt ein magnetisches Gleichfeld. Dies ist mit dem Kompaß als einfachstes Hilfsmittel leicht nachweisbar. Die Stärke des Erdmagnetfeldes in unseren Breitengraden liegt bei einer magnetischen Flussdichte von etwa 40 000 bis 50 000 Nanotesla und hat eine einheitliche Feldrichtung, nämlich von Norden nach Süden. Dieses Feld dringt in jeden Baukörper nahezu ungehindert ein. Ein Nachweis ist also auch im Inneren von Gebäuden jederzeit möglich. Normalerweise sollten im Haus, vor allem im Schlafzimmer im Bereich der Liegefläche möglichst dieselben Feldverhältnisse herrschen, wie in der freien Natur. Die Feldintensität sollte an jedem Punkt des Raumes und an jedem Punkt der Liegefläche gleich stark sein, die Feldrichtung einheitlich von Norden nach Süden. Bestmögliche Schlafrichtung Norden Süden.
 
Im Inneren von Gebäuden werden jedoch immer wieder gewisse Verzerrungen dieses natürlichen Erdmagnetfeldes nachgewiesen. Die Verwendung von Eisen und Stahl, also ferromagnetischen Materialien, für Decken und Unterzüge, Heizöltanks sowie Installationsrohre, Heizkörper, Gussbadewannen. Metalltürzargen und dgl. ist weit verbreitet. Diese dadurch baulich bedingten Verzerrungen im Erdmagnetfeld sind leider meist nicht zu beseitigen.
 
Wichtiger noch als im Raum sind die Feldverhältnisse unmittelbar über der Liegefläche des Betts.
Untersucht werden die Abweichungen von der natürlichen Erdmagnet Feldrichtung. Oft steht eine relativ homogene Feldstärkeverteilung im Raum einem komplett verzerrtem Feldspektrum in der Liegefläche gegenüber. Auslöser sind Federkernmatratzen und andere Metallteile unter dem Bett.
Entscheidend ist, daß der Mensch während der Regenerationsphase dieselben Feldverhältnisse vorfindet, denen er in der Natur seit Jahrtausenden ausgesetzt ist. Weil das menschliche Nervensystem wie ein informationsverarbeitender Rechner arbeitet, können Feldveränderungen im Erdmagnetfeld die Nervenzelle irritieren.
Die Nervenzelle ist im Gegensatz zu einem technischen Stromleiter selbst reizempfindlich und reaktionsfähig und daher nicht nur ein Leiter, sondern auch selbst Stromgenerator.
Es ist daher besonders wichtig, daß während des Schlafs, z. B. im hautnahen Kontakt auf einer Federkernmatratze, durch magnetfeldstörendes Metall (Federspiralen) das Nervensystem des Menschen nicht gestört werden darf.
 
Feldverzerrungen sind daher auf ein Minimum zu reduzieren. Hinsichtlich ihrer Beurteilung gilt dasselbe, wie für Verzerrungen im Bettbereich.
Gemessen werden die Magnetfeldveränderungen, ausgelöst von geschlossenen Metallringen (z.B. von einem Matratzenlattenrost aus Metall) mit dem Kompaß oder mit einem Geomagnetometer.
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Radioaktivität
Radioaktivität gibt es überall in der Natur. Die Erde verursacht den größten Teil dieser ionisierenden Strahlung. Dazu kommen Kosmos, Luft, Wasser, Nahrung, Medizin, Industrie, Kernkraftwerksemissionen und -unfälle. Fliegen im Flugzeug in großen Höhen, Baustoffe und Geräte.
Jede radioaktive Strahlung ist nach wissenschaftlicher Lehrmeinung lebensfeindlich, egal ob es sich um natürliche oder zivilisatorische Einflüsse handelt. Deshalb ist jede unnötige Strahlungserhöhung. zu vermeiden, besonders wenn es um Langzeiteinflüsse geht, z.B. im Schlafbereich.
Radioaktivität wirkt krebserregend, erbgutverändernd und zellschädigend. Die Strahlen sind äußerst energiereich (ionisierend).
Radioaktive Risiken sind in der Baubiologie eher die Ausnahme, wenn, dann hauptsächlich durch Baustoffe bedingt. Ziegel, Fliesen, Stein Chemiegips, Bims , Schlacken und Hüttenprodukte, Industrieabfälle und Aschen, aber auch Basalt, Granit, Schiefer und Tuff sowie Eiche und Antiquitäten können erhöhte Werte zeigen. Immer wieder auffällig sind Ziegelbauten. Erhöhte Werte von 30 bis 150 % im Vergleich zur natürlichen Radioaktivität sind üblich. Dennoch wird der Ziegel immer wieder als baubiologisch einwandfreies Material deklariert.
In der Baubiologie werden bevorzugt die radioaktiven Zerfälle Zeiteinheit, z.B.. Impulse pro Sekunde (ips) und Impulse pro Min (ipm) oder die Äquivalentdosisleistung in Nanosievert pro Stunde (nSv/h) gemessen. Die Aktivität eines radioaktiven Strahlers wird in Becquerel (Bq) angegeben, die Dosis in Sievert (Sv).
Zum Nachweis von radioaktiver Alpha , Beta oder Gammastrahlung sind empfindliche Strahlen-Meßgeräte, wie z.B. Geigerzähler, Dosisleistungs Meßgeräte oder Kontaminationsmonitore geeignet.
Der offizielle Grenzwert für die Allgemeinbevölkerung (Äquivalentdosisleistung für Ganzkörperbelastungen) liegt bei 1,67 Millisievert pro Jahr (mSv/a), das entspricht 190 Nanosievert pro Stunde (nSv/h) und für den Arbeitsplatz bei 50 mSv/a, das entspricht 5700 nSv/h.
Nach baubiologischen Empfehlungen sollten im Schlafbereich Strahlungserhöhungen im Vergleich zur natürlichen Umgebungsstrahlung 30 % nicht übersteigen, bis 50 % sind schwache, bis 100 % starke und darüber extreme Anomalien. Gemessen wird immer da, wo die Strahlung den Menschen erreicht, nicht am strahlenden Objekt selbst. (Quelle: Wolfgang Maes: Stress durch Strom und Strahlung)
Bevor Sie also Fliesen, Granite usw. kaufen, sollten wir diese Produkte auf ihre Radioaktivität überprüfen.
Abschirmmöglichkeiten des Schlafplatzes von z.B. den Ziegelwänden mit Bleimatten sind möglich, bedürfen aber des fachgerechten Einbaus.
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Radongas
ist ein radioaktives Edelgas, es bildet sich mit erhöhter radioaktiver Strahlung aus Bodengrund oder Baustoffen. Radongas und seine Zerfallsprodukte können Lungenkrebs verursachen.
 
Auf Grundstücken werden sog. Passivdosimeter in die Erde eingegraben, die dann im Labor auf das radioaktive Edelgas hin untersucht werden. Sollten hohe Werte dabei gemessen werden, so muss mit einer speziellen Be- und Entlüftung unter der Bodenplatte des Hauses das Edelgas abgeführt werden.
Messungen in Häusern erfolgen mit einer sofortigen Auswertung der Belastung durch das Edelgas. Hier muß bei erhöhten Werten für einen Abtransport des Gases gesorgt werden oder das Gebäude (meistens der Keller) müssen nachträglich gut abgedichtet werden.
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Schallwellen (Luftschall)
Schall ist normaler Bestandteil unseres Alltags. Er ist zumeist angenehm (Musik, Vogelgezwitscher) und lebenswichtig (Sprache). Lärm dagegen ist unerwünschter, störender oder gesundheitsriskanter Schall. Ultra- oder Infraschall ist unhörbarer Lärm im Bereich oberhalb oder unterhalb der für Menschen akustisch wahrnehmbaren Frequenzbereiche. Infraschall und einige mechanische Schwingungen können nervenzehrende Vibrationen bewirken. Ich finde im Alltag Schallpegel der Stärke von Industrielärm, die mit Schallpegelmessgeräten zwar gut darstellbar, aber für uns Menschen nicht hörbar sind, weil es um Infra- oder Ultraschall geht. Ist es Infraschall, dann entsteht dieses Brummen im Bauch, diese Vibrieren, diese Empfindung von unter Strom stehen. Ist es Ultraschall, was seltener vorkommt, dann mögen sich die Empfindungen eher in Rauschen, Pfeifen, Fiepen zeigen, was nicht mit dem komplexen Krankheitsbild Tinnitus verwechselt werden darf. Oft werden diese beängstigenden Einflüsse nur von der einen Person empfunden, die eine individuelle Resonanz zum Verursacher hat; unsensiblere Freunde oder Ehepartner spüren dagegen nichts und zeigen deshalb enttäuschendes Unverständnis.
 
Lärmgewöhnung ist ein Trugschluss. Lärm wirkt Tag und Nacht auf das Ohr und den ganzen Menschen und schädigt Körperfunktionen auch dann, wenn wir meinen, ihn gut zu ertragen.
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Wohngifte, Schadstoffe, Pilze, Bakterien
Bei Giften und Gasen in der Atemluft geht es hauptsächlich um leichtflüchtige und schwerflüchtige Schadstoffe. Die leichtflüchtigen Stoffe (VOC), das sind in erster Linie die vielen verschiedenen Lösemittel. Benzol gehört dazu und Ethanol, Perchlorethylen, Toluol und Xylol, alle Alkohole, Amine, Benzine, Ether, Esther, Ketone, Terpene... also die aliphatischen, aromatischen und chlorierten Kohlenwasserstoffe. Auch Aldehyde - vorneweg das bekannte Formaldehyd - uns Isocyanate gehören noch zu den leichtflüchtigen Stoffen. Diese Stoffe gasen aus Spannplatten, Kunststoffen, Farben, Lacken, Klebern, Möbeln und Einrichtungen. Sie sind mehr oder minder leichtflüchtig, das bedeutet, sie verbinden sich mehr oder minder schnell mit der Luft und gasen deshalb, wenn reichlich gelüftet wird, relativ schnell aus. Bei einigen lösemittelhaltigen Lacken sind in der Atemluft schon Tage oder Wochen nach der Verarbeitung keine schädlichen Konzentrationen mehr nachweisbar. Bei Spannplatten kann Formaldehyd jedoch auch noch nach Monaten oder Jahren nachgewiesen werden, es kommt darauf an, wie schnell das Gift aus den Platten entweicht und ablüftet, was bei beschichteten Produkten besonders lange dauern kann.
 
Die schwerflüchtigen Stoffe, das sind in erster Stelle die vielen verschiedenen Biozide (Pesizide, Insektizide, Fungizide, Herbizide), die bevorzugt als Holzschutzmittel eingesetzt werden. Z.B. PCP, Lindan oder Dichlofluanid. Aber auch in Teppichen, Matratzen und Lederartikeln findet man hochgiftige Biozide wie z.B. Permethrin. Oder wenn der Kammerjäger auf mit Kanonen auf Mücken schiesst. Zu den schwerflüchtigen Schadstoffen gehören auch die PCBs, die Polychlorierten Biphenyle, die sich z.B. in Dichtungen in Dichtungen oder Maschinenölen verstecken können, und die vielen Weichmacher, die z.B. in Kunststoffen oder Schäumen zu finden sind. Alle sind mehr oder minder schwerflüchtig, das heisst, sie verbinden sich schlecht mit der Luft, gasen deshalb nur langsam aus, lagern sich dafür aber an anderen Stoffen an, kontaminieren diese, besonders Staub und Textilien. Biozide sind noch nach Jahren und Jahrzehnten im Raum, am behandelten Material oder im Hausstaub in gefährlichen Konzentrationen nachweisbar.
 
Leichtflüchtige Stoffe sind in erster Linie ein Atemluftrisiko. Schwerflüchtige Stoffe werden dazu auch von der Haut oder durch Einatmen und Verschlucken des kontaminierten Staubes von der Schleimhaut aufgenommen.
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Viele Schadstoffe erfordern verschiedene Messverfahren:
  • VOC: Etwa 50 Einzelsubstanzen (Luftproben)
  • Aldehyde: Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein und 5 weitere (Raumluftprobe)
  • Asbest und Mineralfasern (Material-/ Staubproben)
  • Flammschutzmittel: Chlorparaffine, Chlornaphtaline, Bromiphenyle, Brombiphenylether (Luft-/ Materialproben)
  • Holzschutzmittel: PCP, Lindan, DDT, Chlorthalonil, Dichlofluanid, Endosulfan (Luft-/ Materialproben)
  • PAK: 16 PAK nach EPA (Luft-/ Materialproben)
  • Schwermetalle
  • PCB: 6 Kongenere (Luft-/ Materialproben)
  • Pyrethrine und Pyrethroide: (Material-/ Staubproben)
  • Weichmacher: 6 Phtalate und 2 Adipate (Luft-/ Materialproben)
Hier einige Beispiele, wo VOCs vorkommen:
  • Dispersionsfarben: Glycole, Alkohole
  • Klebstoffe: Aromaten, Ester, Ketone
  • Kunstharzlacke: Aromaten, aliphatische KW
  • PVC Beläge: Alkohole, Weichmacher, Venylchlorid
  • Styropor: Aromaten (Styrol)
  • Teppichböden: Aromaten, Amine, Weichmacher, KW
  • Wasserlacke: Glykole, Ketone, Aldehyde, Ester
  • Tabakrauch: u.a. Aromaten, Amine, Ketone, Formaldehyd
Hier einige Beispiele, wo Schwerflüchtige Schadstoffe vorkommen:
  • Autoinnenraum: Weichmacher
  • Elektrogeräte: PCB in Kondensatoren
  • Fugendichtmassen: PCB
  • Holzschutzfarben: Biozide
  • Kleber,Lacke: Weichmacher
  • Kunststoffprodukte: Weichmacher
  • Matratzen: Flammschutzmittel, Biozide, Weichmacher
  • Teppiche, Wolle: Biozide
  • PCP (Fungizid) z.B. in Holzanstrichen
  • Lindan (Insektizid) z.B. Holzschutzmittel, auch in Teppichen
  • Pyrethroide (z.B. Permethrin) als Insektizid z.B. in Woll- und Schurwollsachen
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Schimmelpilze, Hefepilze...
Hier erfahren Sie mehr zu diesem Thema und die fachmännische Sanierung. 
 
Bakterien
Für Bakterien gilt sinngemäß vieles, was über Pilze gesagt wurde. Es gibt viele gute und einige schlechte, die schlechten können leichte bis verheerende Entzündungen und andere Beschwerden verursachen, sogar töten. Sie sind Überlebenskünstler und bevorzugen destilliertes Wasser genauso wie Säure und Lauge. Sie vermehren sich so schnell, dass mit einer Verdoppelung alle paar Minuten zu rechnen ist. Sie lieben Nässe noch mehr als Hefepilze und sind in grossen Zahlen in Küchen- und Badbereichen zu finden. Überall da, wo Pilze sich wohl fühlen, ist auch mit hohen Bakterienzahlen zu rechnen, am deutlichsten nach Feuchte- und Fäkalienschäden. Krankmachende Bakterien gehören nicht in einen intakten Lebensraum.
 
Deshalb gehört die Messung der Bakterien in der Luft und auf den Oberflächen genauso dazu wie Schimmelpilzmessungen.
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Hausstaubmilben und andere Allergene
Feinstaubmessungen, andere organische Partikel sowie Allergene (Pollen und Hausstaubmilben nebst deren Exkremente) sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil meiner baubiologischen Untersuchung.
Hausstaubmilben können allergieauslösend sein. Besonders Matratzen und deren Bezüge sind davon stark betroffen. Liegen Allergen- oder Staubbelastungen vor, dann empfiehlt sich neben der Ursachenbeseitigung auch der Einsatz von speziellen Staubsaugern mit HEPA-Filtern und speziellen Luftreinigungsgeräten.
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